Kaderbetreuung
Fortlaufende Begleitung eines Kaders über die Saison. Einzelgespräche nach Bedarf, feste Ansprechperson, Verfügbarkeit auch vor Wettkämpfen. Ideal für Nachwuchsleistungszentren und Landesverbände.
Du kennst deine Athleten. Du siehst, wer im Training liefert und im Wettkampf zusammenklappt — und du siehst auch, dass es nicht an der Technik liegt. Was fehlt, ist eine Rolle, die du nicht ausfüllen kannst: der Trainer bleibt Trainer. Ich komme von außen dazu.
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Die Nachfrage ist da. Das Angebot fehlt.
In einer Befragung der Spielergewerkschaft VDV zeigte sich, dass in den drei höchsten deutschen Spielklassen nicht einmal zehn Prozent der Vereine ihren Profiteams eine regelmäßige sportpsychologische Betreuung gewähren. Fast zwei Drittel werden überhaupt nicht betreut. [VDV-Erhebung, 2017/18/19]
Gleichzeitig nutzen 48 Prozent der deutschen Kadersportlerinnen und -sportler sportpsychologische Angebote, wenn sie verfügbar sind. Das ist keine Frage des Bedarfs — es ist eine Frage der Struktur.
Und noch etwas: Trainer tragen dieselbe Last wie ihre Athleten. Studien zu Coach Burnout im Leistungssport zeigen, dass Trainer vergleichbare Belastungssymptome entwickeln — und meist niemanden haben, mit dem sie darüber sprechen können. [IOC-Konsens, 2026]
Jedes Format ist sportartspezifisch und wird auf euren Kader, euren Kalender und eure Struktur zugeschnitten. Kein Programm von der Stange — das funktioniert im Leistungssport nicht.
Fortlaufende Begleitung eines Kaders über die Saison. Einzelgespräche nach Bedarf, feste Ansprechperson, Verfügbarkeit auch vor Wettkämpfen. Ideal für Nachwuchsleistungszentren und Landesverbände.
Vor-Ort-Einheiten für Teams und Kader zu Druck, Fokus, Routinen oder Wettkampfvorbereitung. Praxis im Trainingsalltag, kein Vortragssaal. Teilnehmerzahl idealerweise bis 14, damit genug Zeit für Einzelarbeit bleibt.
Begleitung für Trainerinnen und Trainer: die eigene Belastung, der Umgang mit Blockaden im Team, Kommunikation in Drucksituationen. Vertraulich, weil Trainer denselben Schutz brauchen wie ihre Athleten.
Für Trainerfortbildungen, Verbandstage und Elternabende. 60 bis 90 Minuten, auf eure Sportart zugeschnitten. Themen nach Absprache — vom mentalen Basishandwerk bis zur Wettkampfangst.
Coaching von außen kann nur funktionieren, wenn die Rollen klar sind. Sonst entsteht Doppel-Coaching, und der Athlet steht zwischen zwei Meinungen.
Du bleibst der Trainer. Technik, Taktik, Trainingssteuerung, Aufstellung, Kaderentscheidung — das bleibt vollständig bei dir. Ich rede dir nicht in deine Arbeit.
Ich arbeite am Muster. Was im Athleten unter Druck passiert, woher es kommt und welcher Ablauf dagegen hält. Sportartspezifisch, nicht allgemein.
Und die Information, die dich betrifft: Auf Wunsch bekommst du Rückmeldung, was du im Wettkampf tun kannst — nicht, was der Athlet mir erzählt hat. Diese Trennung ist die Voraussetzung für alles Weitere.
Athleten rufen im Wettkampf das ab, was sie im Training zeigen. Das ist der Kern — und es ist das, was du am Wochenende auf dem Platz siehst.
Wer Zuständigkeiten hat, spricht früher. Ein externer Ansprechpartner senkt die Hemmschwelle für alles, was im Kader sonst niemand ansprechen will.
Mentale Belastung ist ein Grund für Ausstiege im Nachwuchs. Wer sie früh adressiert, hält Talente länger im Verein — nicht nur leistungsstark, sondern gesund.
Auch Trainer brauchen einen Ort für Belastung. Coach-the-Coach ist kein Luxus, sondern die Bedingung dafür, dass du langfristig funktionierst.
Ich komme nicht mit einem fertigen Konzept in den Verein. Wer eine Struktur einführen will, muss sie zuerst verstehen — eure Sportart, euren Kader, eure Trainer.
Eine Betreuungsstruktur, die von oben verordnet wird, hält nicht. Sie muss von den Trainern getragen werden.
Am Anfang steht deshalb kein Angebot, sondern ein Gespräch: Was fehlt euch, wo hakt es im Kader, was habt ihr schon versucht. Erst dann schlage ich ein Format vor — und wenn ich der Falsche bin, sage ich das ebenfalls.
Für Verbände und Akademien gibt es zwei Wege: eine Einzelbegleitung einzelner Athleten, die ich im Kader betreue, oder eine Aufbaubegleitung, bei der ich eure Trainer befähige, damit die Struktur auch ohne mich trägt.
Erstes Gespräch mit der sportlichen Leitung, Klärung des Bedarfs, Blick auf die bestehende Struktur.
Ein begrenztes Format — zum Beispiel ein Workshop mit einer Mannschaft. Erst danach die Entscheidung über mehr.
Wenn es passt: fortlaufende Kaderbetreuung, feste Termine, Ansprechperson für Athleten und Trainer.
Das hängt vom Format ab — ein einzelner Workshop, eine Saisonbegleitung und ein Vortrag liegen weit auseinander. Ein Informationsvortrag von rund 60 Minuten liegt bei 250 Euro; längere Formate kalkuliere ich nach Aufwand. Das Erstgespräch ist kostenlos.
Beides ist möglich. Manche Vereine finanzieren die Betreuung als Teil der Nachwuchsförderung, andere reichen sie an die Athleten und Eltern weiter. Wir klären das im ersten Gespräch.
Nein. Ich gebe dir Rückmeldung zu dem, was du beeinflussen kannst, nicht zum Inhalt der Sitzungen. Ohne diese Trennung öffnet sich kein Athlet — und dann brauchst du mich nicht zu buchen.
Wenn ihr bereits sportpsychologische Betreuung habt, bin ich der falsche oder eine Ergänzung für konkrete Themen. Ich bin kein Ersatz für Therapie und diagnostiziere keine Erkrankungen.
Bewusst begrenzt. Bei Einzelbegleitung sind es wenige, damit jeder Termin vorbereitet ist. Bei Workshops bis etwa 14 Teilnehmer, damit Einzelarbeit möglich bleibt.
Ja. Vorträge bei Trainerfortbildungen, Begleitung einzelner Kader, Aufbau regionaler Strukturen. Was machbar ist, hängt von eurer Größe und eurem Kalender ab.
Rund 30 Minuten mit der sportlichen Leitung. Wir klären Bedarf, Rahmen und ob ich passe. Kostenlos.
Ich schlage ein konkretes Format vor — mit Umfang, Terminen und Kosten. Kein Pauschalpaket.
Ein begrenztes Format zum Testen. Danach entscheidet ihr, ob es weitergeht.
Fortlaufende Betreuung oder Befähigung eurer Trainer — je nachdem, was zu euch passt.
Ich antworte innerhalb von 24 Stunden. Wenn ich nicht passe, sage ich es dir — und nenne, wenn möglich, jemanden aus meinem Netzwerk.
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83059 Kolbermoor · online
Vor dem Erstgespräch: Notier dir zwei bis drei Situationen, in denen es im Kader hakt. Konkrete Beispiele helfen mehr als eine Beschreibung der Mannschaft.
Genau deshalb gibt es diese Rolle. Du bleibst für die Leistung verantwortlich — ich dafür, dass sie im entscheidenden Moment abrufbar ist.
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